News bezüglich Coronavirus-Pandemie

Besondere Info aus gegebenem Anlass 10. November 2020:

 

Was ändert sich bei der Bedürfnisüberprüfung?

Künftig wird alle fünf Jahre durch die Waffenbehörde überprüft, ob das Bedürfnis für den Besitz von Schusswaffen noch fortbesteht. 

Dabei wird der Bedürfnisnachweis für Sportschützen erleichtert: 

Schießnachweise müssen künftig nur noch für die ersten beiden Wiederholungsprüfungen des Bedürfnisses – also nach fünf bzw. zehn Jahren –erbracht werden. Zudem wird bei den Schießnachweisen nicht mehr auf jede einzelne Waffe, sondern nur noch auf die Waffenkategorie (Kurz- oder Langwaffe) abgestellt.  

Darüber hinaus sind pro Waffenkategorie in den 24 Monaten vor der Überprüfung nur noch ein Schießtermin pro Quartal oder sechs Schießtermine pro 12-Monats-Zeitraum nachzuweisen. 

Da derzeit in Behördenpraxis und Rechtsprechung zum Teil bis zu 18 Schießtermine pro Waffe und Jahr gefordert werden, bedeutet dies eine erhebliche Entlastung der Schützen.

 

·       Eine weitere wesentliche Erleichterung für Sportschützen: 

·       Sind mehr als zehn Jahre seit erstmaliger Erlaubniserteilung vergangen, so genügt für den Nachweis des Fortbestehens des Bedürfnisses eine Mitgliedsbescheinigung des Schießsportvereins.

·       Die Regelungen zum Bedürfnisnachweis beim Erwerb von Waffen bleiben unverändert.

·       Die Zahl der auf die sogenannte „Gelbe WBK“ zu erwerbenden Waffen wird auf zehn begrenzt, um dem Horten von Waffen vorzubeugen. 

·       Für Sportschützen, die bislang bereits mehr als zehn Waffen auf die Gelbe WBK erworben haben, wird es allerdings eine Besitzstandswahrung geben.

·       Bei Jägern ändert sich in Bezug auf den Bedürfnisnachweis nichts, hier genügt wie bisher die Vorlage des gültigen Jagdscheins.

            Soweit der offizielle Text: „Bundesministerium des Inneren“.

 

Mit einfachen Worten bedeutet das:

  1. Wir unterscheiden künftig zwischen dem Fortbestehen eines Bedürfnisses und dem Bedürfnis für den Erwerb einer Waffe.
  2. Beim Erbringen des Schießnachweises ist die Waffenkategorie (Kurz- oder Langwaffe) entscheidend, nicht jede einzelne Waffe

Fortbestehen des Bedürfnisses

pro Waffenkategorie muss mindestens einmal pro Quartal, oder an sechs Terminen im Jahr geschossen werden. Achtet bitte auf die entsprechende Dokumentation in Euren Schießbüchern.

 

Bedürfnis für den Erwerb einer Waffe (grüne WBK)

Hier bleibt alles unverändert. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass in den letzten 12 Monaten monatlich ein Schießtermin dokumentiert ist, oder mindestens 18 Schießtermine im gleichen Zeitraum stattgefunden haben!
 


Besondere Info

Wegen anhaltender Beschwerden, seitens der Jägerschaft Bonn (Standbetreiber "Bengener Heide"), sind die Standaufsichten (verantwortliche Aufsicht) des PSV angewiesen, vorhandene Schäden (z.B. Durchschüsse an den Scheibenwagen, etc.) zu dokumentieren und bei Bedarf der Jägerschaft zu melden! Laut der Jägerschaft Bonn soll, falls sich der Verursacher nicht ermitteln lässt, immer der letzte, in der Kladde vermerkte Verein, den Schaden bezahlen!


50m-Stand Bengener Heide: Die Jägerschaft Bonn weist darauf hin, dass der 50m-Stand nur noch mit dem Wagen für den laufenden Keiler benutzt werden soll. Die bisherige Praxis, die Scheiben unmittelbar an den Splitterschutzmatten zu befestigen, ist nicht mehr anzuwenden. Diejenigen, welche den Stand regelmäßig nutzen, werden gebeten, zukünftig eine entsprechende Halterung für den Scheibenwagen zu benutzen. Diese ist ggf. von jedem Benutzer selbst oder in Kooperation mit anderen Schützen anzufertigen.